Pickel im Gesicht

Pickel im Gesicht sind besonders nervig

Pickel im Gesicht

Von MahPadilha auf flickr

Pickel im Gesicht treten leider am häufigsten auf im Vergleich zu an anderen Körperstellen. Die lästigen Pickel und Mitesser zieren oftmals Stirn, Kinn, Wangen und Nase – dort, wo sie sehr auffällig in die gesamte Welt leuchten. Der Grund dafür, warum die Pickel meist im Gesicht entstehen, liegt an der sogenannten T-Zone des Gesichts. Die T-Zone wird durch die Stirn, die Nase und das Kinn beschrieben. Genau in diesem Bereich liegen mehr Talgdrüsen als z. B. in den Wangen, sodass die Pickel im Gesicht genau in diesem Bereich leicht entstehen können. Im Gegensatz dazu sind die Talgdrüsen an den Wangen nur in kleinerer Zahl vertreten, sodass die Pickel in dieser Region nicht so dicht sprießen wie z. B. am Kinn oder auf der Stirn.

Die Talgdrüsen in der T-Zone sind eigentlich dafür da die Haut weich und geschmeidig zu machen. Die meisten Menschen haben in dieser Region jedoch mit fettigen Hautstellen zu kämpfen, sie leiden unter einer Drüsenüberfunktion. Diese Überfunktion der Talgdrüsen führt dazu, dass die Haut zu fettig ist und Pickel im Gesicht den besten Nährboden vorfinden können. Zu einer Drüsenüberfunktion kann es oftmals in der Pubertät kommen, wenn der Hormonhaushalt generell sich in einer Umstellungsphase befindet und Picke im Gesicht in dieser Zeit keine Seltenheit mehr sind.

Die Behandlungsmöglichkeiten für Pickel im Gesicht

Sowohl im Jugendalter als auch im Erwachsenenalter können Pickel im Gesicht auftreten. Anstatt abzuwarten, bis die Pickel im Gesicht von alleine verschwinden, können diese je nach Schweregrad mit unterschiedlichen Behandlungsmethoden verringert werden. Für die verschiedenen Akneformen und die individuellen Hauttypen gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten.

Hier ein Überblick:

Bei unreiner Haut und wenigen, sehr leicht zu entfernenden Pickeln im Gesicht sollte man die tägliche Pflege sowohl morgens als auch abends verstärken und mit größter Sorgfalt betreiben. Milde Reinigungslotionen aus der Drogerie sowie eine ordentliche Gesichtscreme reichen in den meisten Fällen aus, um die Haut zu reinigen und wieder zu ebenmäßiger Natürlichkeit zurückzuführen. Zur Ergänzung kann die Ernährung ebenfalls umgestellt werden. Hat die Behandlung Erfolg, so ist es nicht mehr nötig einen Hausarzt zu konsultieren.

Pickel im Gesicht sind jedoch nicht in jedem Fall so leicht zu entfernen. Bei leichter Akne haben die Patienten mit Pickel im Gesicht zusätzlich noch mit oberflächlichen Hautentzündungen zu kämpfen. In einem solchen Fall von Pickeln im Gesicht ist es ebenfalls nicht verkehrt, eine grundlegende Tagesreinigung durchzuführen. Dennoch sollte vor allem bei Entzündungen der Hausarzt aufgesucht werden, der antibiotische Cremes und Lotionen gegen die Entzündungen verschreiben kann.

Wenn die Pickel im Gesicht nicht so leicht zu behandeln sind, spricht man von schwerer Akne. In diesem Fall liegen Hautentzündungen tief unter der Haut, welche schmerzhaft sind und für kleine Beulen aus Eiter sorgen. Eine Behandlung mit Kosmetika ist nun nicht mehr ausreichend, sondern der Hausarzt wird auf Akne-Medikamente zurückgreifen, die z.B. auf der Basis des Wirkstoffes Isotretinoin wirken.

Eine gute Kombination der Behandlungsmethoden

Zu den besten Ergebnissen bei Pickel im Gesicht führt meistens eine Kombination aus den verschiedenen Behandlungsmethoden. Die Pickel im Gesicht können am besten mit einer Ernährungsumstellung, kosmetischer Pflege und in den schwereren Fällen mit antibiotischen Akne-Medikamenten bekämpft werden.