Pickel auf der Brust

Pickel auf der Brust

Von Rick Gomez/CORBIS auf Flickr

Pickel auf der Brust sind selbst viele Jahre nach der Pubertät keine Seltenheit und vor allem für Frauen eine enorme Belastung. Etwas tiefer geschnittene Shirts, ein schickes Kleid – und schon fallen die Pickel auf dem Dekolleté mehr als unangenehm auf.
Aber auch wenn schon zahlreiche Mittel versagt haben, muss mit den folgenden Tipps und Wirkstoffen niemand die Hoffnung auf klare Haut aufgeben.

Wie entstehen Pickel auf der Brust?

Pickel auf dem Dekolleté und der Brust entstehen ebenso wie am Rest des Körpers. In den Poren der Haut sammeln sich Talg und Schmutzpartikel. Wird der Ausgang verstopft bewirken Bakterien eine Entzündung und ein Eiterpickel entsteht.
Hautstellen die stark schwitzen und fetten, leicht verhornen, häufiger Reibung oder anhaltendem Druck ausgesetzt sind, neigen besonders zur Bildung von Pickeln. Ebenso kann aber eine familiäre Veranlagung für die Pickel auf der Brust verantwortlich sein.

Grundlagen der Hautpflege

Um die Haut gesund zu erhalten, benötigt sie das richtige Maß an Pflege. Dazu gehören die tägliche Reinigung mit einer sanften Waschlotion, das vorsichtige Trockentupfen und gegebenenfalls eine leichte Creme. Ideal ist eine Feuchtigkeitscreme mit UV-Schutz.
Für die Entfernung der abgestorbenen Hautschuppen eignet sich ein gelegentliches Peeling oder aber der Einsatz eines leicht rauen Handtuchs.

Bei der Hautpflege gilt, dass weniger mehr ist. Wer täglich drei verschiedene Lotionen benutzt und wöchentlich peelt, stresst das größte Organ des menschlichen Körpers langfristig und nimmt ihm die Fähigkeit sich selbst zu regulieren. Das gilt vor allem für zarte Hautbereiche, wie Dekolleté und Brust.

Auf natürliche (Wirk-) Stoffe setzen

Weiche Baumwolle fühlt sich auf der Haut gut an, nimmt Feuchtigkeit verlässlich auf und reizt nicht. Kunstfasern sind hingegen meist wenig atmungsaktiv und können den Bereich zwischen Stoff und Haut in eine Sauna verwandeln. Natürliche Stoffe sollten daher immer bevorzugt werden, insbesondere, wenn bereits Pickel auf der Brust vorhanden sind. Gleiches gilt bei Wirkstoffen. Heilerde, Mandelöl und Bananen pflegen die Haut deutlich schonender, als die meisten herkömmlichen künstlichen Produkte.

Heilerde und Homöopathie gegen Pickel auf dem Dekolleté

Pickel auf der Brust profitieren von regelmäßigen Heilerde-Masken. Diese gibt es wahlweise fertig angerührt oder als Pulver, das mit Wasser oder Öl vermischt werden kann. Täglich oder jeden zweiten Tag aufgetragen wirkt die Heilerde desinfizierend und beruhigend. Selbst bei schmerzhaften Entzündungen. Angenehmer Nebeneffekt: Die Maske kühlt die Haut während des Trocknens sanft ab.

Homöopathische Mittel sind die zweite Geheimwaffe, die jedoch von innen heraus wirkt. Da der Wirkstoff nicht nur auf das Hautbild, sondern auf die gesamte Person abgestimmt werden muss, empfiehlt sich hier der Besuch eines fachkundigen Heilpraktikers oder eines Arztes mit Zusatzausbildung.

Hilfe bei Härtefällen

Wenn sich die Pickel auf der Brust trotz hautärztlicher Behandlung, Hausmitteln und richtiger Pflege einfach nicht verabschieden wollen, kann die erfahrene Extraktion helfen. Dabei werden die Pickel auf dem Dekolleté bzw. die Pickel auf der Brust vorsichtig geöffnet und ihr entzündlicher Inhalt entfernt. Werden die winzigen Wunden im Anschluss richtig desinfiziert, beispielsweise mit Wasserstoffperoxidlösung, erhält die Haut Gelegenheit ohne Entzündungsherde abzuheilen.

Doch Vorsicht: Die falsche Technik bei der Extraktion kann die Pickel auf dem Dekolleté verschlimmern, statt sie zu verbessern. Sanfte Reinigung, Pflege in Maßen, natürliche Mittel und Stoffe und regelmäßige Extraktionen können Pickel auf der Brust und dem Dekolletee verschwinden lassen. Dafür ist nur ein wenig Geduld erforderlich.