Peeling gegen Pickel

Was bewirken Peelings gegen Pickel?

Peeling gegen Pickel

Von TheGildsNY auf Flickr

Ein Peeling gegen Pickel wird angewandt, um alte Hautzellen von der Haut zu entfernen. Abgestorbene Hautzellen setzen sich gerne in den Poren ab und lassen die Haut müde und grau erscheinen. Verstopfte Poren begünstigen außerdem die Entstehung von Mitessern und Pickeln. Beim Peeling gegen Pickel werden die verhornten Hautschüppchen entfernt. Die Entfernung der Hautschuppen regt die Haut zur Neubildung von Hautzellen an.

Wer ein Peeling gegen Pickel verwendet, sorgt zudem für eine bessere Durchblutung der Haut. Die Regeneration der Haut wird dadurch zusätzlich gefördert. Verwendet werden können Peelings gegen Pickel im Gesicht, auf dem Rücken, am Hals und auf dem Dekolleté. Bei einem Peeling wird immer die oberste Schicht der Haut abgetragen.

Fachleute sprechen im Zusammenhang mit einem Hautpeeling auch von der Mikrodermabrasion. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Peelings. Das mechanische und das chemische Peeling kann gegen Unreinheiten angewandt werden. Zu den chemischen Peelings gegen Pickel gehört beispielsweise das Fruchtsäurepeeling.

So wird ein Peeling gegen Pickel angewandt

Ein Peeling gegen Pickel können Betroffene zu Hause anwenden oder sich beim Hautarzt oder im Kosmetikstudio behandeln lassen. Für den Hausgebrauch gibt es sowohl mechanische als auch chemische Peelings wie das Fruchtsäurepeeling. Ein Peeling gegen Pickel wird äußerlich angewandt. Es gibt spezielle Produkte für das Gesicht und für den Körper. Peelings für das Gesicht sind in der Regel etwas sanfter. Mechanische Peelings haben häufig eine wässrige oder gelartige Konsistenz und enthalten feine Schleifkörner.

Dabei kann es sich beispielsweise um Meersalz oder Mandelmehl handeln. Ein mechanisches Peeling wird auf die noch feuchte, aber gereinigte Haut in kreisenden Bewegungen aufgetragen. Die empfindliche Augen- und Mundpartie wird hierbei ausgespart. Anschließend wird das Peeling gegen Pickel gründlich abgespült.

Chemische Peelings funktionieren anders als die mechanische Variante. Hier wird die oberste Hautschicht nicht durch Schleifkörner, sondern durch Säuren abgelöst. Findet das chemische Peeling bei der Kosmetikerin oder beim Hautarzt statt, dann wird die Haut in mehreren Sitzungen auf das eigentliche Fruchtsäurepeeling vorbereitet. Gestartet wird in der Regel mit einer Säurelösung in niedriger Konzentration.

Im Abstand von zumeist 14 Tagen finden dann weitere Sitzungen statt, wobei die Konzentration der Säure je nach Hauttyp und Empfindlichkeit der Haut langsam gesteigert wird. Grundsätzlich wird das Fruchtsäurepeeling gegen Pickel mit einem Pinsel aufgetragen und nach einer Einwirkungszeit von wenigen Minuten durch eine Lösung neutralisiert.

Fruchtsäure-Peelings beugen nicht nur der Neubildung von Mitessern und Pickeln vor, sie können auch Pickelmale und Aknenarben mildern. Im Anschluss an ein Fruchtsäurepeeling wirkt die Haut in der Regel jünger, frischer und feinporiger. Zu beachten ist, dass die Haut nach einem Peeling gegen Pickel sehr gereizt und gerötet sein kann. Das gilt insbesondere für das Fruchtsäurepeeling. Dates und Bewerbungsgespräche sollten daher erst einige Tage nach dem Peeling gegen Pickel festgesetzt werden.

Hautarzt oder Kosmetikerin aufsuchen

Bevor zahlreiche Peelings gegen Pickel ausprobiert werden, solltest Du deinen Hautarzt oder einen Kosmetiker/in kontaktieren. Hautärzte und Kosmetiker/innen haben wesentlich mehr Erfahrung in der Pflege von unreiner Haut und können dich gut beraten. Im Idealfall lassen sich Pickelgeplagte daher eingehend beraten.