Papeln

Was sind Papeln?

Papeln

Von nojhan auf Flickr

Papeln gehören zur Gruppe der Primäreffloreszenzen. Diese Gruppe fasst die meisten Hautkrankheiten zusammen, die direkt aus einer Verunreinigung der Haut entstehen. Papeln werden teilweise auch als Knötchen beschrieben. Bei der Bildung einer Papel und einem Erkranken an dieser Hautkrankheit ist in der Regel von einem Vorgehen ohne Narbenbildung auszugehen. Papeln haben einen Durchmesser, der stets unter 5 mm liegt. Die angenommene Form der Papeln ist stets rund oder oval. Knötchen können sowohl im Gesicht, als auch am restlichen Körper entstehen.

Wie und wo entstehen Papeln?

Papeln entstehen generell durch eine Zunahme der Zellen der Lederhaut und der Zellen der weiter außen liegenden Hautschichten. Bei der Gruppe der Piezogenen Knötchen liegt eine andere Ursache vor. Hier geht es um Wölbungen der Haut, die durch Druck bedingt entstehen. Das Bilden von Papeln in der Haut kann darüber hinaus die Folge verschiedener Erkrankungen sein. Mögliche Ursachen sind unter anderem ekzemartige Hautkrankheiten, Syphilis, Nävuszellnävus oder die Lichen Ruber Erkrankung. Bei Letzterer - der Lichen Ruber Erkrankung – entstehen Knötchen als Symptome in Mischform. Dabei kommt es zu einer Annahme der Volumina in der Epidermis und im Corium (teilweise auch als Lederhaut bezeichnet). Bei dieser Art Knötchen, die stets als Mischform auftreten, spricht man von epidermo- kutanen Papeln. Entstehen Papeln nur in der Epidermis, werden sie als epidermale Papeln bezeichnet. Handelt es sich um eine Vermehrung des Volumens im Corium, spricht man von einer kutanen Papel.

Behandlung von Papeln

Zur Diagnose von Papeln sind für die Dermatologie angefertigte Vergrößerungsgläser notwendig. Der Verlauf der Erkrankung an einem Knötchen hängt von der jeweiligen Ursache ab. Ist die Papel ein Symptom einer anderen Krankheit, bedingt der Verlauf der anderen Krankheit logischerweise den Verlauf der Papel. In der Regel untersucht der behandelnde Arzt den weiteren Körper und verschafft sich einen Überblick über möglicherweise vorliegende vergangene Krankheiten, um die Ursache des Knötchens festzustellen.

Der behandelnde Hausarzt oder Dermatologe schätzt zunächst ein, ob für die Behandlung von Papeln vorgesehen pharmazeutische Produkte oder chirurgische Mittel die effektivste Heilung ergeben. Darüber hinaus sei an dieser Stelle auch die Möglichkeit der begleitenden Behandlung mit Drogerie- Artikeln und anderen Kosmetika erwähnt. Einige Knötchen bilden sich ohne ärztliches Eingreifen zurück. Nimmt die vorliegende Papel eine vergleichsweise große Form an, ist die professionelle Behandlung durch einen Arzt ratsam. Auch bei einem sich stark in die Fläche ausbreitenden Knötchen ist die Besichtigung eines Arztes ratsam. Um die Art einer Papel sicher feststellen zu können ist es notwendig, die betroffenen Hautschichten zu definieren.

Die häufigste Behandlungs- Art ist eine Behandlung mit verschreibungs- pflichtigen Medikamenten und frei erwerbbaren Arzneimitteln. Die Vorbeugung vor einer erneuten Erkrankung an Knötchen ist nur bedingt möglich. Es besteht jedoch die effektive Möglichkeit, während einem Leiden an Papeln einer eventuellen Vermehrung und einer möglichen neuen Erkrankung vorzubeugen. Dazu ist es ausdrücklich notwendig, die Haut während der Erkrankung vor starker Sonnenstrahlung zu schützen. Darüber hinaus sollten die betroffenen Hautteile vor intensiver Reibung – beispielsweise durch raue Kleidungsstücke – geschützt werden.