Hautarzt

Gründe für den Besuch bei einem Hautarzt

Es gibt eine sehr große Anzahl an Hautkrankheiten. Man muss jedoch bedenken, dass unsere Haut das größte Organ ist.  Unsere Haut atmet und schützt uns vor Kälte- und Hitzeeinflüssen. Darüber hinaus schützt sie uns vor äußeren Einflüssen wie z.B. Pilze und Bakterien. Die Hautpflege sollte aus diesen und anderen Gründen sehr ernst genommen werden.

Einige Hautkrankheiten zeigen sich sofort, andere hingegen bleiben lange unentdeckt. Eine gesunde Haut gibt uns ein gutes Gefühl, wohingegen z.B. Pickelgeplagte sich unwohl in ihrer eigenen Haut fühlen. Ein Hautarzt wird immer dann aufgesucht wenn man Probleme mit der Haut oder Hautkrankheiten hat. Die Haut kann unter vielen Problemen und Krankheiten leiden, das Spektrum ist sehr groß. Folgende Erkrankungen der Haut sind unter anderem möglich:

  • Pickel
  • Mitesser
  • Akne
  • Hautunreinheiten
  • Allergien
  • Ekzeme
  • Falten
  • Haarausfall
  • Hautkrebs
  • Hauttumore
  • Heuschnupfen
  • Neurodermitis
  • Pigmentstörungen
  • Pilzerkrankungen
  • Rosazea
  • Schuppenflechte
  • Warzen
  • Gürtelrose
  • Hämorrhoiden
  • Zecken und Läuse

Behandlungsmöglichkeiten beim Hautarzt

Auch wenn die eben aufgezählten Hautkrankheiten sehr vielseitig sind gibt es gegen jede einzelne eine Therapiemöglichkeit. Diese Tatsache ist oftmals ein großer Trost für alle Betroffenen von Hautkrankheiten. Der Hautarzt bzw. Dermatologe hat viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Je nach Hauterkrankung gibt es verschiedene Medikamente und Therapien um die Hautkrankheit zu heilen, oder zumindest zu lindern.

Behandlung von Akne beim Hautarzt:

Akne ist leider eine Hautkrankheit die sehr langfristig sein kann, darum brauchen die Betroffenen viel Geduld. Es ist jedoch möglich die Akne zu bekämpfen und langfristig ohne Akne leben zu können. Für die Behandlung der Akne kommen Fruchtsäurepeelings in Frage, häufig erfolgt auch eine Behandlung mit Isotretinoin. Diese zwei Behandlungsmöglichkeiten haben gute Erfolge gezeigt und werden bei den meisten Hautärzten angewandt. Die Behandlung erfolgt meist in mehreren Stufen, darum brauchen die Betroffenen viel Geduld.

Behandlung von Allergien beim Hautarzt:

Es gibt mittlerweile sehr viele Stoffe auf die unser Körper allergisch reagiert, die Anzahl dieser Stoffe wächst mit einem sehr hohen Tempo an. Manche Stoffe kann man meiden um einer allergischen Reaktion entgegenzuwirken. Das gilt jedoch nicht für alle Allergien. Bei Heuschnupfen werden die Betroffenen zwangsläufig irgendwann mit dem Pollenstaub von Pflanzen in Berührung kommen. Die einfachste Therapie ist die Vermeidung des Stoffes wenn das möglich ist. Für viele andere Fälle gibt es Immuntherapien, Medikamente, Akkupunktur oder Mittel aus der Naturheilkunde.

Behandlung von Ekzemen beim Hautarzt:

Es gibt viele verschiedene Formen von Ekzemen. Ekzem ist der Sammelbegriff für meist juckende, nicht ansteckende und entzündliche Hauterkrankungen.  Die Behandlung ist meistens eine konsequente Basispflege, z.B. mit fettfeuchten Verbänden. Einer Austrocknung der Haut wird so entgegen gewirkt. Cortisonhaltige Medikamente  kommen zum Einsatz wenn die Basispflege nicht ausreicht. In manchen Fällen helfen Zinktabletten. Hier sind 4 Formen von Ekzemen:

Akutes Ekzem:

Es findet eine Rötung und Bläschenbildung statt, häufig begleitet von einem Juckreiz. Die betroffenen Stellen nässen oftmals und die Haut an den betroffenen Stellen verkrustet sehr schnell.

Chronisches Ekzem:

Die Haut an den betroffenen Stellen ist oft sehr rissig, schuppig und trocken. Desweiteren verdickt sie sich und wird sehr rau.

Exogenes Ekzem:

Diese Form des Ekzems wird durch äußere Einflüsse hervorgerufen, man nennt sie auch Kontakekzem. Ein Kontaktekzem kann durch allergische und nicht allergische Stoffe ausgelöst werden.

Endogene Ekzeme:

Endogene Ekzeme bilden sich durch innere Einflüsse, eine genetische Veranlagung ist meistens der Grund. Die Neurodermitis ist das häufigste endogene Ekzem.

Behandlung von Pilzerkrankungen beim Hautarzt:

Es gibt zahlreiche verschiedene Pilzerkrankungen da es auch viele verschiedene Pilzformen gibt. In den meisten Fällen werden sogenannte Antimykotika eingesetzt. Das sind pilzabtötende Medikamente, welche in Tabletten- oder Salbenform eingesetzt werden. Die Behandlung kann jedoch langwierig sein, da es zu Neuinfektionen kommen kann. Dank der Antimykotika wird man jedoch eine Pilzerkrankung irgendwann wieder los.

Behandlung von Schuppenflechten beim Hautarzt:

Die Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist nicht nur eine Erkrankung der Haut. Diese chronisch entzündliche Erkrankung betrifft laut neuen Forschungen den gesamten Körper. Bei 70% der Betroffenen einer Psoriasis gibt es Begleiterkrankungen, z.B. Diabetes, Gelenkentzündungen oder Arteriosklerose. Die leichte Form der Psoriasis lässt sich mit Salben behandeln (nur wenige Hautflächen betroffen). Bei der mittelschweren und schweren Form der Psoriasis sollten entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz kommen.

Einige Spezialisten arbeiten dann mit sogenannten Biologika. Biologika haben sehr gute Erfolge gegen die mittlere und schwere Form (große Areale der Haut betroffen) der Psoriasis gezeigt. Trotz guter Mittel gegen die Psoriasis ist sie bisher nicht komplett heilbar. Betroffene müssen oftmals lebenslang Medikamente nehmen. Dennoch ist eine Linderung und zeitliche Verbesserung für viele Betroffene ein Segen.

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