Akne tarda

Ursachen für die Akne tarda

Akne tarda

Von fsendel auf Flickr

Die genauen Ursachen für die Akne tarda sind noch unbekannt, gleichzeitig leiden immer mehr Menschen unter dieser späten Akneform. Sie wird auch „Spätakne“ genannt, da nur Erwachsene von ihr betroffen sind. Von der Akne tarda sind mehr Frauen als Männer betroffen. Als Ursachen kommen viele Dinge in Frage.

Eine hormonelle Schwankung oder Umstellung kommt in Frage, und zwar dann wenn Frauen die Anti Baby Pille einnehmen, absetzen, wechseln oder später nach einer Absetzung die Pille erneut einnehmen. Viele Frauen stellen fest, dass die Akne tarda kurz vor einer Periode auftritt. Das bekräftigt die Vermutung, dass eine hormonelle Schwankung ein Auslöser sein kann. Die betroffenen Zonen sind häufig im Gesicht, wobei besonders die Mundpartie und Wangen betroffen sind.

Neben hormonellen Schwankungen können jedoch auch andere Faktoren eine Rolle bei einer Akne tarda spielen. Bei einer Pickel- und Aknebildung spielt Stress eine häufige Rolle, genauso wie eine unausgewogene und schlechte Ernährung. Kosmetika können ebenfalls ein Grund für eine Aknebildung sein.

Merkmale einer Akne tarda

Die Spätakne bei Erwachsenen unterscheidet sich in vielen Punkten zu einer Akne bei jungen Menschen. Jugendliche leiden meistens an einer Akne vulgaris. Die Akne vulgaris tritt an vielen Stellen des Körpers auf, wie z.B. im Gesicht, auf dem Rücken oder auf der Brust. Jungen und Mädchen sind gleichermaßen betroffen.

Bei der Akne tarda bekommen Erwachsene die Pickeln und Akne grundsätzlich nur im Gesicht, wobei ausschließlich Frauen darunter leiden.  Bei der Spätakne reagieren meistens die Talgdrüsen sehr empfindlich (überempfindlich) auf Faktoren wie Hormone, Stress, Kosmetika, falsche Ernährung oder Umwelteinflüsse.

Behandlung von Akne tarda

Grundsätzlich wird die Spätakne genauso wie die „herkömmliche“ Akne behandelt. Als hilfreich haben sich Produkte mit Salicylsäure, Linolsäure oder Fruchtsäure bewährt. Desweiteren haben sich Produkte mit Benzoylperoxid (BPO) sehr bewährt.  Hautärzte können in bestimmten Fällen Antibiotika verschreiben, was die Situation schnell verbessern kann.

Produkte mit Zink (Masken mit Zinkoxid) sind eine weitere gute Wahl im Kampf gegen die Akne tarda, sowie allen anderen Akneformen. Heilerde, in Form von Masken, hat sich ebenfalls bewährt und wird oft vom Arzt empfohlen. Grundsätzlich sollte bei jeder Akneform ein Arzt/Hautarzt aufgesucht werden. Dieser kann am besten beurteilen welche Gründe für eine Aknebildung vorliegen, und welche Therapieform individuell am besten geeignet ist.

Neben Medikamenten und Hausmitteln ist eine regelmäßige und milde Gesichtsreinigung wichtig. Kosmetika sollten nicht zu dick aufgetragen werden, da die Haut so schlechter „atmen“ kann. Sollte nach dem Genuss von Süßigkeiten oder anderen Lebensmitteln vermehrt Akne auftreten wird geraten auf diese so gut es geht zu verzichten.

Oft haben betroffene Frauen die unter einer Akne tarda leiden zusätzlich mit einer trockenen Haut zu kämpfen. Falls das der Fall ist sollten keine Produkte benutzt werden, welche die Haut weiter austrocknen. Auch auf Produkte mit einer hautschälenden Funktion  sollte verzichtet werden.  Zu fettige Salben und Cremes sind jedoch auch nicht zu empfehlen, da diese den Gesamtzustand weiter verschlechtern. Ein mildes Gesichtswasser ist am besten geeignet.