Akne papulopustulosa

Was ist die Akne papulopustulosa?

Akne papulopustulosa

Von Saluda UdeA auf Flickr

In der Pubertät schüttet der Körper vermehrt Hormone aus. Am häufigsten betroffen sind Jungs, aber auch Mädchen können die Akne papulopustulosa bekommen. Daran ist das männliche Hormon Testosteron schuld. Der männliche Körper produziert mehr Testosteron, jedoch bildet auch der weibliche Körper etwas Testosteron.

Die Akne papulopustulosa ist eine mittelschwere Form der Akne vulgaris. Ist es die leichte Form nennt man sie Akne comedonica. Die schwere Form nennt man Akne conglobata. All diese Formen kommen vermehrt bei Jugendlichen vor, speziell während der Pubertät.

Das Testosteron erhöht die Talgproduktion. Anfangs bilden sich Mitesser. Es gibt 2 Arten von Mitessern, die Whiteheads und Blackheads. Bei einem Whitehead ist der Hautkanal verstopft, und das Talg kann nicht abfließen. Der Körper bildet jedoch weiterhin Talg. Kann dieser nicht abfließen bilden sich Pickel (oberflächlich) und Papeln (unterirdisch).

Wo tritt die Akne papulopustulosa auf?

Meistens tritt sie im Gesicht (T-Zone) oder auf dem Rücken auf, da hier besonders viele Talgdrüsen angesiedelt sind. Andere betroffene Zonen können der Hals, die Oberarme oder die Brust sein. Hier sitzen nicht so viele Talgdrüsen wie z.B. im Gesicht, die Anzahl reicht leider dennoch für eine Aknebildung.

Behandlung der Akne papulopustulosa

Es gibt mehrere Therapiemöglichkeiten gegen eine Akne papulopustulosa, ein Besuch beim Hautarzt ist jedoch immer empfehlenswert bevor man selber experimentiert. Ein Arzt kann zusätzliche Mittel verschreiben, wie z.B. Antibiotika.

Als hilfreich hat sich Benzoylperoxid (BPO) erwiesen, welches in diversen Mitteln enthalten ist. Desweiteren helfen natürliche Fruchtsäuren, welche meistens in Form von Peelings die Poren öffnen. So kann der Talg wieder abfließen.

Medikamente auf Basis von Retinoiden (chemische Verwandte von Vitamin A) haben sich ebenfalls bewährt. Zu den Retinoiden zählen z.B. „Tretinoin“ und„Isotretinoin“. Diese Wirkstoffe wirken komedolytisch (porenöffnend).

Produkte mit Linolsäure helfen ebenfalls. Sie wirken gegen Hautreizungen und reduzieren die Mitesser. Bei Frauen kann die Anti-Baby-Pille helfen das Ungleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Hormonen wieder herzustellen. All diese Behandlungen sollten mit deinem Arzt/Hautarzt vorher besprochen werden. Dieser kann dir mit seinem Wissen beiseite stehen und wertvolle Tipps geben.