Akne medicamentosa

Was ist Akne medicamentosa?

Akne medicamentosa

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Die Akne medicamentosa (Medikamenten-Akne) wird durch diverse Medikamente, bzw. deren Inhaltsstoffe, ausgelöst. Dabei kommen leider sehr viele Substanzen in Frage, so dass es nicht immer einfach ist diese heraus zu finden. Die Palette der unter Verdacht stehenden Medikamente (und deren Inhaltsstoffe) ist riesig.

Auslösende Stoffe einer Akne medicamentosa

Die Anti-Baby-Pille für Frauen kann eine Akne medicamentosa auslösen, genauso wie die Verwendung von Anabolika (Männer und Frauen). Hormonpräparate im Allgemeinen stehen unter Verdacht ein Auslöser zu sein. Der Wirkstoff „Lithium“ in Antidepressiva kann eine Medikamenten-Akne auslösen, genauso wie verschiedene Medikamente für Epileptiker.

Kortison und diverse Barbiturate (Schlaf- und Beruhigungsmittel) können ebenfalls der Auslöser sein. Es wird vermutet, dass sogar eine Überdosierung von verschiedenen Vitaminen eine Akne medicamentosa auslösen kann. Im besonderen Verdacht stehen die Vitamine „B1“, „B6“, „B12“ und „D2“. Es gibt sicherlich noch mehr Inhaltstoffe in Medikamenten, welche eine Akne medicamentosa auslösen können, die gerade genannten sind jedoch die häufigsten Auslöser für eine Medikamenten-Akne. Medikamenten gegen Malaria enthalten oft Chinin. Dieser Wirkstoff steht auch unter Verdacht eine Medikamenten-Akne auszulösen.

Die Symptome sind der einer gewöhnlichen Akne sehr ähnlich. Es bilden sich Mitesser, Pickel, Akne, Pusteln und Abszesse. Diese treten häufig auf dem Rücken, auf der Brust oder den Armen (meistens Oberarme) auf. Das Gesicht ist leider auch oft betroffen, so treten sie auch auf der Stirn, den Wangen oder dem Kinn auf.

Behandlung der Akne medicamentosa

Ein Besuch des Hautarztes ist sehr wichtig, da bei dieser Akneform schwere Entzündungen in der Haut und eine Narbenbildung die Folge sein können. Der Hautarzt des Vertrauens kann dir weiterhelfen, unter anderem mit einem möglichen Allergietest gegen bestimmte Medikamente. Sobald Du das betreffende Medikament absetzt wird sich eine Besserung einstellen.

Zusätzlich kannst Du deine Haut mit sanften Pflegeprodukten und Lotionen pflegen. Peelings und Gesichtsmasken sind ein weiteres Hilfsmittel. Produkte welche eine hautschälende Wirkung haben, wie Benzoylperoxid, können helfen. Der Gang zum Hautarzt ist aber Pflicht. Nur dieser kann dich umfangreich beraten und therapieren.